Jeder der schon mal Salz mit Zucker oder Puderzucker mit Speisestärke verwechselt und damit seinen Kuchen oder ein anderes Gericht ruiniert hat weiß wie wichtig es ist: Vorratsdosen beschriften!
Am besten macht man es direkt nach dem Reinigen der neu gekauften Vorratsdosen Sets, denn so vergisst man keine und man hat alles einheitlich, was ein schönes Bild im Küchenschrank oder in der Schublade abgibt.
Im Wesentlichen gibt es drei Methoden, wie du deine Vorratsdosen beschriften kannst. Diese stellen wir dir im Folgenden vor.
Vorratsdosen beschriften – diese Möglichkeiten gibt es
Beschriftungsgeräte
Beschriftungsgeräte (auch Etikettiergeräte genannt) sind sicher die schickste und ordentlichste Methode, Behälter zu beschriften. Sie sind zwar etwas teurer als Aufkleber oder Stifte, aber man bekommt sie teilweise schon für unter 20 Euro. In der Regel sind sie leicht zu bedienen und sorgen dafür, dass alle Vorräte einheitlich und akkurat beschriftet sind. Eine Augenweide für jeden Vorratsschrank!
Einen kleinen Haken hat das Ganze jedoch: die Etikettenbänder* sind nicht ganz günstig. Für viele Modelle gibt es aber No-Name-Alternative zu den Bändern der Hersteller, sodass man gut und gerne 50 % sparen kann.
Kleiner Tipp hierzu: Möchtest du mehrere Vorratsdosen auf einmal beschriften, lohnt es sich, die Etiketten alle zusammen auszudrucken. So kannst du nämlich Beschriftungsband sparen. Mache also einfach jeweils nur ein paar Leerzeichen zwischen die verschiedenen Etiketten und drucke sie erst ganz zum Schluss in einem Rutsch. Du kannst das lange Band dann einfach mit der Schere auseinanderschneiden.
Aufkleber / Etiketten
Auch Aufkleber bzw. Etiketten sorgen für ordentliche Beschriftung der Vorräte. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, von clean bis verspielt, weiß, schwarz oder bunt, rund, eckig, usw. – da ist für jeden Geschmack was dabei. Ähnlich wie die mit dem Beschriftungsgerät gedruckten Etiketten sorgen Aufkleber für mehr Einheitlichkeit. Mit Aufkleber Vorratsdosen beschriften sorgt aber für eine persönlichere Note, da man die Aufkleber mit der Hand beschreibt.
Der Nachteil an Aufklebern bzw. Etiketten ist, dass sich diese mit herkömmlichen Mitteln oft nicht mehr so einfach ablösen lassen. Mit diesem Aufkleberentferner* geht das aber sehr gut. Alternativ eignet sich auf unempfindlichen Oberflächen wie Glas oder Keramik auch die Entfernung mit Nagellackentferner* und Ceranfeldschaber*. Auf Kunststoff oder Metall würde ich diese Methode allerdings auf keinen Fall anwenden, weil das Material angegriffen werden kann, was sehr unschön aussieht.
Beschriftungs-Stifte
Vorratsdosen lassen sich am einfachsten und schnellsten lassen mit einem Permanent Marker wie z.B. einem Edding* beschriften. Der Beschriftungs-Stift braucht quasi keinen Platz, daher kann man ihn einfach in der Küchenschublade verstauen. So hat man ihn immer griffbereit, sobald es etwas zu beschriften gibt.
Auch preislich spielen Stifte natürlich ganz vorne mit. Man bekommt sie schon für wenige Euro. Die meisten Stifte lassen sich mit Nagellackentferner* ganz leicht wieder ablösen. Wer dennoch nicht das Risiko eingehen will, dass Rückstände zurückbleiben, kann ein transparentes Stück Tesa-Klebeband* auf die Dose kleben und darauf schreiben, statt auf die Dose selbst. Der Nachteil dieser Methode ist, dass es nicht ganz so ordentlich und einheitlich aussieht wie mit Aufklebern oder Etiketten.